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Sonderberufsschule

Zielgruppe

 

Das Angebot richtet sich an Jugendliche, die Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot in den Förderschwerpunkten „soziale und emotionale Entwicklung“ oder „Lernen“ haben und daher einen besonders intensiven sonderpädagogischen Unterstützungsrahmen benötigen. Die Berufsschule kann als teilstationäres Angebot oder in Kombination mit einer vollstationären Unterbringung durchgeführt werden. Die Aufnahme von neuen Schülern kann zu jedem Zeitpunkt, also auch in einem bereits begonnenen Schuljahr erfolgen.

 

Vorteile unserer Schule

 

Der Unterricht findet in kleinen Klassen von etwa 5-8 Schülern statt.

Dadurch ist es möglich:
 

  • die Kompetenzen und den Förderbedarf der einzelnen Schüler individuell zu analysieren und konkrete Zielvereinbarungen zu erstellen
  • junge Menschen so zu unterstützen, dass eine Rückschulung in eine öffentliche Berufsschule möglich wird
  • den Jugendlichen intensiv bei ihrem Übergang in ein selbständiges Leben zu unterstützen
  • dass sich Lehrkräfte und Ausbilder kontinuierlich abstimmen
  • einen ständigen Austausch mit den Fachdiensten und den Mitarbeitern im Wohnbereich zu führen

 

Ein Konzept der Einzelförderung ergänzt den Unterricht für die Schüler mit besonderem Förderbedarf.



Unterrichtsinhalte

 

Die Berufsschule und die Ausbildungsbetriebe erfüllen in der dualen Berufsausbildung einen gemeinsamen Bildungsauftrag. Die Schule hat dabei eine berufliche Fachbildung zum Ziel und erweitert die vorher erworbene allgemeine Bildung. Neben Ethik, Deutsch, Gemeinschaftskunde und Wirtschaftskunde werden folgende ausbildungsspezifischen Fächer unterrichtet:

 

Berufsfachliche Kompetenz: Die Lernfelder im Bereich der Berufsfachlichen Kompetenz orientieren sich in Aufbau und Zielsetzung an typischen beruflichen Handlungssituationen und beinhalten Fächer wie Technologie, Technische Mathematik und Technisches Zeichnen.
 

Fächerübergreifend ist die Vermittlung von Projektkompetenz und Schlüsselqualifikationen mit der Förderung von Methoden-, Personal- und Sozialkompetenz, der Entwicklung von Lösungsstrategien, der Informationsverarbeitung sowie deren Präsentation ein wesentliches Ziel der Berufsschule. Der Unterricht richtet sich nach den vom Kultusministerium Baden-Württemberg herausgegebenen Bildungs- und Lehrplänen. Die Abschlussprüfungen entsprechen daher den  Standards aller Berufsschulen des Landes.


 

Berufsschulabschluss

 

  • Vollausbildung (Geselle): Bei bestandener theoretischer Prüfung  erwirbt der Auszubildende einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Bildungsabschluss. Bei bestandener theoretischer und praktischer Prüfung kann unter bestimmten Voraussetzungen der Auszubildende einen der Mittleren Reife gleichwertigen Bildungsabschluss erwerben.

 

  • Fachpraktiker-/Fachwerkerausbildung: Bei bestandener theoretischer und praktischer Prüfung erwirbt der Auszubildenden einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Bildungsabschluss.